Zwischen Mainz, München, Paris, Boston, New York und Sydney. PJ und Famulatur im Ausland
Shownotes
Paris, Boston, New York oder Australien – lohnt es sich, einen Teil des Medizinstudiums im Ausland zu verbringen?
In dieser Folge von Knochenschrauber sprechen Sven-Oliver Dietz und Philipp Schippers über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Famulaturen, PJ-Tertialen und Studienabschnitten im Ausland. Philipp berichtet von seinem Medizinstudium in Paris und seinen Erfahrungen an einer der renommiertesten Universitäten der Welt in Boston. Sven-Oliver erzählt von seinen Aufenthalten in Australien und New York und davon, wie unterschiedliche Gesundheitssysteme den Blick auf Medizin verändern können.
Gemeinsam diskutieren wir die Chancen und Herausforderungen eines Auslandsaufenthaltes: Wie unterscheiden sich Lehre, Klinikalltag und Patientenkontakt? Welche organisatorischen Hürden gilt es zu überwinden? Und welche Erfahrungen prägen einen oft weit über das Studium hinaus? Außerdem sprechen wir darüber, warum Auslandserfahrungen nicht nur den Lebenslauf bereichern, sondern auch helfen können, die eigene Rolle als zukünftige Ärztin oder zukünftiger Arzt besser zu verstehen. Eine Folge für alle Medizinstudierenden, die mit dem Gedanken spielen, für Famulatur, PJ oder Studium ins Ausland zu gehen – und für alle, die neugierig darauf sind, wie Medizin jenseits der deutschen Klinikmauern gelebt und gelehrt wird.
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In diesem Podcast werden Inhalte der curricularen Lehre, aber auch Themen, die für Studierende der Humanmedizin und alle, die sich informieren wollen, interessant sind behandelt. Sven-Oliver Dietz, Oberarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOU), ist Host dieses Podcast. Zusammen mit seinen Interviewgästen nimmt er Euch mit in den klinischen Alltag am ZOU, bespricht mit ihnen praxisnah relevante Krankheitsbilder, diagnostische und therapeutische Prinzipien sowie typische Fallbeispiele – fundiert, verständlich und auf Augenhöhe.
Wir freuen uns über Euer Feedback an knochenschrauber@unimedizin-mainz.de.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich Willkommen zu Knochenschrauber, dem Podcast für Ortho-Bedion Unfallchirurgie aus der Universitätsmedizin Mainz.
00:00:12: Mein Name ist Sven Oliver Dietz und ich bin Oberarzt am Zentrum für Orthopädion Unfallschirurgy und host dieses Podcaste bei mir heute als Gast mein Kollege Philipp Schipplers.
00:00:22: Hallo Philipp!
00:00:23: Hallo Olli schön dass ich wieder da sein darf.
00:00:25: Ja ich freue mich auch für euch alle die ihr regelmäßig hört.
00:00:27: eine bekannte Stimme weg.
00:00:32: Wir sind jetzt ein Jahr on air, man glaubt es nicht!
00:00:37: Ich hab mir mal die Zahlen schicken lassen.
00:00:38: wir haben zehntausend Downloads und Streams.
00:00:42: das finde ich enorm.
00:00:43: also fast elf tausends geht über zehntausend mit über tausend Abonnenten.
00:00:47: Hättest du das gedacht als wir das erste Mal von einem Jahr hier saßen?
00:00:50: Mit einer der ersten Folgen?
00:00:51: Ich hätte
00:00:51: es sehr gehofft aber ich habe das waren wirklich kühne Träume.
00:00:56: Ich hab ja nie erwartet, dass wir auch nur in die Nähe von gemischter Sack oder irgendein dieser Podcast kommen, die jeder kennt.
00:01:03: Weil wir sind ein absoluter Nischen-Podcast.
00:01:07: Aber vielen Dank an euch alle, die das hören!
00:01:10: Das macht uns wahnsinnig viel Spaß und solche Zahlen geben uns wirklich Mut, das Format weiterzuentwickeln.
00:01:17: Vielen Dank an dich.
00:01:18: Ja vielen Dank auch an dich für die tolle Unterstützung und vielen dank an Selina, die heute leider nicht da sein kann.
00:01:23: Sie grüßt aber aus Österreich.
00:01:24: Grüße
00:01:25: an Selinah!
00:01:26: Grüßen nach Österreich.
00:01:27: Philipp, heute geht es um PYJ- und Formulatur im Ausland.
00:01:34: wenn wir heut in die Social Media Dinge gucken, dann sehen wir Medizinstudierende eigentlich überall auf der Welt.
00:01:40: Ich sag mal meinen Bekannten die wegfahren ihr müsst überhaupt keine Angst haben wenn ihr irgendwo in der Karibik seid.
00:01:45: das wird schon ein deutschsprachiger Student in der Notaufnahme sein.
00:01:48: siehst du das auch so?
00:01:49: erlebst du das so?
00:01:52: Ja ich glaube einfach dass dadurch dass unsere welt immer kleiner geworden ist in der Globalisierung es einfach immer leichter geworden ist und viele Leute diese tollen Chancen wahrnehmen.
00:02:03: Absolut, da sind ja super Chancen.
00:02:04: Also wann hat man die Gelegenheit so was Tolles zu machen?
00:02:07: Fangen wir doch mal an!
00:02:10: Du warst während deines Studiums auch im Ausland.
00:02:14: Erzähl mal wo du überall warst.
00:02:15: Ich habe im siebten achten Semester ein Auslandssemester in Paris machen dürfen und beflügelt von den tollen Erfahrungen wollte ich im Pj auch nochmal weg Und dann bin ich sogar über den großen See und durfte einen Pioterzial in Boston, in den USA machen.
00:02:32: Wow!
00:02:32: Also tolle Stationen muss man sagen.
00:02:34: Absolut.
00:02:35: Glückwunsch.
00:02:36: Danke.
00:02:38: Warum hast du das gemacht?
00:02:40: Warum geht man ins Ausland als Medizinstudierender?
00:02:45: Ich hatte in der Schule Französisch.
00:02:47: Meine Mutter war schon in Frankreich, als sie damals noch Studentin war hat dort ein Auslandssemester gemacht.
00:02:53: Ich bin ein paar Mal über alte Fotoalben gestolpert.
00:02:56: Ich hatte irgendwie gedacht, ob das überhaupt heutzutage noch geht in Medizin?
00:02:59: Weil das Medizinstudium ist eine extrem reglementierte Studie und es gibt ganz viele Vorgaben... ...und dann bin ich auf Erasmusprogramme gestoßen.
00:03:09: Ich weiß gar nicht mehr wie genau aber die sind mir irgendwie in die Hände geflogen wahrscheinlich Flyer-Poste auf dem Campus Und ich habe in die Programme reingeguckt und siehe da, es gab auch viele Programme für Mediziner und ich dachte mir wow!
00:03:19: Da will ich unbedingt mitmachen.
00:03:22: großartig.
00:03:23: Das mit den Auslandssemestern, das wird wahrscheinlich deutlich schwieriger wenn wir auch im Mainz Arbeit das modulare Studium haben weil wir dann wirklich in einem ganz engen Korsett sind.
00:03:33: Das würde wahrscheinlich bedeuten dass man Semester aussetzt und dann...
00:03:37: Auch ich habe damals einen Semester länger machen müssen.
00:03:39: also ich hab ein Semester für meine Doktorarbeit sowieso ein Freisemester genommen und dann hatte durch Paris habe ich quasi nur ein halbes Semester von meinem hiesiges Korriktum drauf bekommen so dass sich im Endeffekt einen Semester länger studiert haben.
00:03:53: Aber im weiteren Leben ist ja so ein halbes Jahr so schnell vorbei und das spielt überhaupt keine Rolle, dass ich an dieser Stelle schon mal eine erste Schlussfolgerung ziehen würde und sagen würde, wenn es nur um die Zeit geht, ist das ein ganz schlechtes Argument.
00:04:08: Also die kann man sich auf jeden Fall nehmen.
00:04:11: Auf jeden Fall!
00:04:15: Du hast schon gesagt du hast ein Poster gesehen?
00:04:17: Das ist ja der erste Schritt.
00:04:18: also man kriegt die Idee... Ich sehe das Poster Und dann muss man ja anfangen mit der Planung und Organisation.
00:04:27: Wie
00:04:28: gehst du das denn dann an?
00:04:32: Also, du siehst da dieses Poster, es gibt ein Erasmus-Programm oder machen wir's vielleicht noch allgemeiner.
00:04:37: Du kriegst die Idee ich mach eine Formulatur deinem PIJZL im Ausland.
00:04:43: was kommt dein als nächstes als erster Schritt?
00:04:45: Ich kann jedem nur empfehlen mal auf die Erasmusswebseite zu gehen.
00:04:50: Zumindest damals, aber das ist jetzt auch schon fast über zehn Jahre her.
00:04:53: Gab es an der Uni Mainz eine Erasmus-Seite und da konnte man auswählen was man studiert, welche Länder es gibt und welche Kooperationspartner es gibt.
00:05:00: Und da kann ich nur empfehlen dass zumindest mal bei einem Kooperationspartner zu versuchen weil das erleichtet einen ganzen bürokratischen Aufwand enorm.
00:05:09: Wenn die Universitäten sich untereinander kennen miteinander gearbeitet haben und wenn nicht der erste Student ist der in diese Universität geht dann hat man's wirklich sehr leicht Gerade auch was Anrechnung anbelangt, gerade auch wenn man sagt hey ich ... Ja, ich möchte dahin dann gucken einen keine mit großen Augen an den Studienbüros und sagen ja klar wie jedes Jahr.
00:05:30: Dann ist das mehr Routine.
00:05:33: Das ist einfach wirklich ein großer, großer Segen, den wir in Europa haben dass wir dieses Erasmusprogramm haben Und das macht es einem wirklich schon sehr einfach.
00:05:43: So weit ich mich erinnere damals auch für Formulaturen und Praktika.
00:05:47: Also das kann man sicher auch dafür benutzen.
00:05:51: Wobei, ich glaube für gerade Formulaturen oder Praktika das ist ja noch mal etwas weniger reglementiert als ein Periode-Tazial.
00:05:59: da kann man einfach eine Klinik anschreiben und sagen Ich bin Student.
00:06:03: Ich würde gerne einen Monat zu euch kommen und kein Problem
00:06:07: Die allermeisten Krankenhäuser im Ausland reagieren ja auch sehr offen.
00:06:12: Ich verwende meine Studiums auch in Ausland, in Australien und den USA ein Ticken länger her, als es bei dir her war.
00:06:21: Und da war's so wenn man sich an die Kliniken beworben hatte gerade in den Englischsprachigen.
00:06:25: also sowohl in den USA als auch in Australien kamen immer die Antwort ja klar sie können sehr gerne kommen das kostet aber eine Gebühr von... Also das geringste waren glaube ich damals tausend Dollar für vier Wochen.
00:06:38: Das ging aber hoch bis fünftausend.
00:06:40: sechstausende Dollar Ja für die edite Universitäten.
00:06:43: also Es war eigentlich ein verstecktes.
00:06:46: Sie müssen nicht kommen.
00:06:48: Wenn sie das Geld sein, dann können Sie natürlich gerne kommen.
00:06:51: Wie war es bei dir als du dich beworben?
00:06:54: Für uns heutzutage schreibst du ja eine Mail hin und da hast du eine Website oder siehst du das alles.
00:06:58: wie war das eigentlich wenn nicht jede Uni einen Student-Exchange-Programm hat und eine Webside wohnen sich sofort online.
00:07:05: Hat man ein Brief hingeschickt?
00:07:08: Das war tatsächlich so dass ich nach Australien ... noch Faxe geschickt habe, weil die Universität Sydney damals... ... noch keine E-Mail Adresse hatte.
00:07:19: Also ich hatte E-mail und Internet.
00:07:21: Man konnte auch sehen dass man dort Formulaturen machen kann aber es gab... ... keine E mail Adresse für das Studierendmüro, es gab eine Faxblummer und...
00:07:29: Das heißt man hat dann hier einen Fax losgeschickt?
00:07:30: Und dann wartet man auf die Bestätigung im Fax?
00:07:32: Genau!
00:07:32: Und dann
00:07:33: kam mitten in der Nacht ein Anruf und ein Faxton und dann kam... ...das Fax zurück.
00:07:39: Genau so war das also... Yes or
00:07:42: no?!
00:07:43: Also das war wirklich deutlich abenteuerlicher.
00:07:47: und ja, das war auch mit der Planung dann viel über Hörnsagen.
00:07:53: Viel über Studierende die da schon Erfahrungen gemacht hatten dass man dann wusste wo gehe ich hin was brauche ich für ein Visum?
00:08:01: Visum war abenteuertlich.
00:08:02: Ich habe München studiert.
00:08:04: Da gab es so einen Australia Shop in der Dachauer Straße.
00:08:08: Ich weiß gar nicht ob sie noch gibt aber wenn dann Grüße und Kudos an die die's noch kennen.
00:08:13: Und in diesem Australia-Shop gab es also das Forex Beer, Foster Beer und auch Visa.
00:08:21: Ach nein!
00:08:24: Also man kann sich das heute nicht mehr vorstellen aber... ...das hat dann auch irgendwie geklappt.
00:08:29: Dann haben wir über SDA Drabble die Flugtickets gekauft.
00:08:33: Das war damals die günstigste Gelegenheit für Studierende.
00:08:36: Ja.
00:08:37: Und sind dann dort hingeflogen, haben uns ein Backpacker gesucht und am nächsten Tag da
00:08:43: Wie lange warst du in Australien?
00:08:44: Ich war insgesamt drei Monate im Australien, habe davon vier Wochen Formulatur gemacht, mehr Kardiologie.
00:08:50: Wahnsinn!
00:08:51: Also mein erster Schreck war... also das ist überfaxingbar.
00:08:57: der erste Schreck aber der tatsächliche war dass ich eine Aufforderung bekommen habe zum Arbeiten in angemessener Kleidung zu erscheinen.
00:09:07: Das finde ich noch her.
00:09:08: ...
00:09:11: hab ich natürlich überlegt, was da angemessene Kleidung sein.
00:09:13: Also angemessene Kleidungen.
00:09:14: in den deutschen Kliniken, wo ich Famulaturen gemacht hatte... Ich würde sagen so lange Hosen und einen Oberteil haben.
00:09:20: Kein sehr
00:09:21: fetztes T-Shirt trägt?
00:09:21: Ja,
00:09:22: war's okay!
00:09:24: Aber dort wurde tatsächlich mindestens das, was man als Business Casualt hier benennt erwartet.
00:09:31: also die Stoffhose war Pflicht ein Hemd mit... Kragen und damals noch Krawatte.
00:09:38: Weiß ich nicht, ob das heute noch ist mit der Krawathe?
00:09:40: Also das... Mit der Thei, das ist ja so umstritten wegen der Hygiene aber damals war es ganz fix mit Krawate und Kittel drüber.
00:09:49: Und das sei ganz lustig!
00:09:51: Wir als deutsche Periodler- und Formulanten sind in Australien immer dadurch aufgefallen dass wir knielange Kittel hatten weil die Australier hatten Kittel die wie Jackets geschnitten waren Okay.
00:10:02: Und ja, das war halt dann so unser Erkennungszeichen.
00:10:05: also wenn du jemanden mit langen Kittel gesehen hast wusstest du gleich Deutscher oder mindestens Europäer?
00:10:10: Achso!
00:10:10: Du hattest deinen eigenen Kittel da?
00:10:11: Eigener Kittel, es wurde da gar nichts gestellt.
00:10:13: Also er wurde nicht gestellt.
00:10:16: was ich aber als auch in den USA und Australien als ganz auffällig empfand wenn du nicht dein Mitarbeiter ausweist dabei hattet bist du gar nicht in die Klinik reingekommen.
00:10:27: Da stand ... Hier
00:10:28: kann ja jeder rein und raus laufen.
00:10:29: Das war ...
00:10:30: Da stand ein Security an der Tür, das war jetzt auch bei einem Respekt für die hiesigen Security-Mitarbeiter aber an denen bist du nicht vorbei gegangen.
00:10:41: Wenn er halt gesagt hat dann war auch Stop!
00:10:43: Und wenn er gesagt hat Move, dann war es auch Move.
00:10:48: Also dieses mit der Kleidung das war so das erste was mir aufgefallen ist?
00:10:51: War das bei dir noch so als du im Boston warst?
00:10:53: Absolut Ich hatte nur durch Zufall, ich war gar nicht drauf vorbereitet.
00:10:57: Aber nur durch Zufall hatte ich einen Anzug dabei und ja dann hieß es am ersten Tag irgendwie ... Am Abendvoll kam noch eine Mail, der übrigens Dresscode ist genau wie bei dir... Und da dachte ich gar nicht als Student im Anzug in die Klinik kommen und dann war plötzlich klar, ich fall hier überhaupt nicht auf!
00:11:15: Ja,
00:11:16: also mir ist das auch noch ... So ganze Erinnerung als ich in den USA, New York war und da war ich in der Notaufnahme.
00:11:24: War ein bisschen anders als in Crazy Anatomy wo die Leute ja meistens so im Kassag rumlaufen.
00:11:29: das war dort nicht so und es war eigentlich eine große Notaufnahmen in New York City and Greenwich.
00:11:35: Hast du auch also Hemd, Krawatte oder Stoffhose angehabt?
00:11:40: Und einmal kam einen Mitarbeiter ohne Krawatt und da hieß es den ganzen Tag pretty casual und er war so angezogen dass man hier sagen würde schick Also, top.
00:11:50: Also darauf denke ich sollte man gefasst sein.
00:11:53: das ist so eine Sache klingt zu als Nebenkriegs-Schauplatz.
00:11:55: aber wenn man seinen Rucksack oder seine Tasche packt um nach Übersee zu fliegen dann ist doch der Platz ja meistens relativ limitiert weil es wäre auch dem nicht jetzt nur für vier Wochen Formulaturen nach Australien zu fliegen.
00:12:06: also wenn man schon mal da ist reist man ja auch noch rum.
00:12:09: Aber in die Tasche muss mindestens eine Wechselgarnitur...
00:12:14: Absolut!
00:12:15: Ich finde's auch irgendwie cool.
00:12:17: Ich fand es irgendwie cool, dass die Leute da so schick ... oder war jetzt halt irgendwie ... ja, sehr angemessen und ordentlich gekleidet in die Klinik kommen.
00:12:27: Und das ist im Endeffekt auch für die Patienten.
00:12:29: Die Patienten fühlen sich ja wohl, wenn dann ein Doktor ist.
00:12:32: Oder eine Doktorin, die ...
00:12:34: Ja!
00:12:34: Also man strahlt schon was aus?
00:12:36: Das stimmt
00:12:36: schon.
00:12:37: Was ich auch in New York so empfunden hab, in Sydney habe ich einen Backpacker gehabt, da konnte ich in die klinik laufen.
00:12:42: Da war das anders.
00:12:43: aber in New york bin ich morgens immer mit der U-Bahn, meine zehn Minuten in die Klinik gefahren.
00:12:48: Und wenn man da mit den anderen New Yorkern oder Arbeitenden in der U-bahn steht, die alle Anzug, Krawatte, Coffee to go haben und alle haben irgendeinen Batch von der Firma, indem sie arbeiten schon sichtbar, dann fühlt man sich auch irgendwie so als einer von denen.
00:13:04: Also man fühlt sich richtig dazugehörig.
00:13:06: Das Uniform macht tatsächlich schon was.
00:13:11: Klar!
00:13:12: Ja, wenn man da seinen ersten Abendtag ankommt.
00:13:14: Wie sollen die Leute bewerten als wie man auftritt?
00:13:18: Das ist bei dir auch noch so mit den ... In den USA war das so.
00:13:22: Dass die ja alle mit ihren Kassaks tatsächlich ... Entweder die kamen schickt mit Anzug und dann für die Morning-Rounds oder sowas, kamen die immer schick.
00:13:29: Aber wenn sie in den OP gegangen sind oder gleich morgens in den Opé, haben die schon ihren Kossak angehabt!
00:13:34: Und die sind mit dem Kasak in den Bus gestiegen, haben sich da auf diese Busplätze gesetzt und dann mit dem Kasak in die Klinik.
00:13:44: Dann haben sie denselben Kasak getragen und sind mit der Kasak durch die OP-Schleuse und sind dann in den OP mit den Straßenschuhen.
00:13:53: Also ich habe in Boston meine Straßenschuhe nicht gewechselt von mir zu Hause durch die U-Bahn bis ins Krankenhaus, bis in den OP.
00:14:01: Du hast mit den Straßen schon im OP rumgelaufen.
00:14:03: Und
00:14:04: wenn
00:14:04: du das hier machst dann kannst du ja deine Sachen packen und deinen Grab schaufeln?
00:14:07: Da kann's aber ganz gleich gehen, wenn du es hier machst... Also in New York in der Notaufnahme war das tatsächlich so dass höchstens mal ein Orthopedik-Konzultant mit einem Kasak kam also wenn er direkt aus dem OP kam.
00:14:22: Aber ansonsten, weil das in dieser Klinik habe ich das als sehr strikt empfunden.
00:14:26: Dass die Leute wirklich sobald sie Patienten Kontakt haben darauf geachtet haben dass sie da ihren Business Casual an hatten.
00:14:34: aber möglicherweise hat sich das mittlerweile auch geändert also es wird ja immer lockerer.
00:14:39: Also an Organisation Denkt dran oder fragt nach, wie muss ich mich dort anziehen?
00:14:44: Trescode.
00:14:45: Es ist ja nichts blöder als wenn man jetzt sowieso schon so ein teures Unternehmen wie eine Formulatur in USA oder Australien hatten dann vor Ort nochmal shoppen gehen muss und sich erst mal da einkleiden muss.
00:14:55: Mit Visa... Wie war das in den USA?
00:14:56: War das relativ unkompliziert?
00:14:59: Ehrlicherweise ja!
00:15:01: Ja, war bei mir auch so.
00:15:02: also das geht eigentlich gut.
00:15:04: Ich denke es gibt bestimmte Länder wo Visum bekommen bisschen aufwendiger ist aber im Grunde genommen
00:15:11: Nee, also daran wird's nicht
00:15:13: scheitern.
00:15:14: Gucken das der Reisepass aktuell ist?
00:15:16: Ja und ganz wichtig wenn ihr zum PIOT dort hingeht lasst euch von uns eine Equivalenzbescheinigung ausführen.
00:15:23: dafür brauchen wir Angaben über die Klinik Und wir brauchen auch das Programm dass es dort gibt für PIOT-Schnullierende.
00:15:33: Da muss man noch gar nicht darüber diskutieren.
00:15:35: Das ist einfach so, das brauchen wir und das muss uns vorgelegt sein.
00:15:39: Und macht das mit ein bisschen Vorlauf, weil ja das ist für uns auch eine zeitaufwendige Prüfung.
00:15:48: Das hat für uns zwar hohe Priorität, weil wir euch ermöglichen wollen dass ihr ins Ausland geht aber es kann halt doch mal ein bisschen dauern und wenn da ne Rückfrage ist dann müsst ihr nochmal in der Klinik dort rückfragen.
00:15:58: Dann können schonmal schnell vier bis sechs bis acht Wochen ins Land gehen und wenn das zu knapp kommt dann kann das schon problematisch werden.
00:16:07: Jetzt hatten wir schon so ein bisschen über den Klinikalltag angefangen zu quatschen.
00:16:12: Wir sind da um ein paar Jahre versetzt und ein paar Kilometer versetzt, morgens im Anzug in die Bahn gestiegen ... Und dann in die Klinikum.
00:16:19: kommentar schon gesagt Die Morning Round.
00:16:21: Wie hast du das dort empfunden?
00:16:23: Wie war das dein klinischen Alltag?
00:16:25: Schrecklich!
00:16:26: Aber es war natürlich super cool.
00:16:29: aber wahrscheinlich hast du auch die ähnliche Erfahrung gemacht.
00:16:31: diese Pre-Rounds in den USA.
00:16:33: Das ist wirklich was sie sich dabei gedacht haben.
00:16:36: Ich bin um vier Uhr dreizig dort aufgestanden, um fünf uhr dreißig dort zu sein.
00:16:42: Um dann dort meine Pre-Round zu machen, um dann später bei den eigentlichen, also Rounds sind die Visiten und dann seine Prävisite zumachen, um da später bei einer eigentlichen Visite der Assistenzärzte dem Oberassistenzarzt das vorzustellen, der dann später das dem Oberarzt vorgestellt hat.
00:17:00: Also diese Patienten, das ist wirklich ein anstrengender Job, Patient zu sein.
00:17:03: dort glaube ich.
00:17:03: Weil du wirst um fünf Uhr dreißig vor dem ersten Studenten geweckt und dann ja guckst du wie es dem geht?
00:17:11: Guckst dir die Labs an und stellts es dann... also du läufst wirklich morgens sehr viel!
00:17:18: Und man hat ja auch deutlich mehr Verantwortung als hier.
00:17:26: Ich bin in Deutschland nie ... vor sieben, als Student in der Klinik gewesen.
00:17:34: Das gab's einfach nicht?
00:17:36: Also das kam nicht vor, war auch gar nicht erforderlich.
00:17:38: Ich hätte gar nicht gewusst, weil ich da mache.
00:17:39: Ja genau!
00:17:41: Wohingegen ist doch auch... also in den USA war dadurch, dass ich da in der Notaufnahme war die Situation ein bisschen anders.
00:17:46: Da gab es relativ feste Schichten und auch... ...da gab es auch Visiten morgens und Mittags.
00:17:52: Es waren aber mehr so Übergabe-Visiten.
00:17:54: Ich hab' das aber in Australien eine Kardiologie ähnlich erlebt Und da legt man am ersten Tag schon die Ohren an, wenn man so sieht was von einem als Stierenden erwartet wird.
00:18:07: Was man über die Patienten wissen muss, was man überhaupt wissen muss und das auch die eigene Meinung gefragt ist.
00:18:16: Und was willst du jetzt machen?
00:18:19: Auch als wirklich ernsthafte Frage oder nicht so als provokative Frage gemeint.
00:18:25: Das war ja... Kräftig, also hat man schon was mitgenommen.
00:18:31: Gab es denn da, wenn das so war für dich auch Situationen wo du mehr Verantwortung übernehmen durftest oder musstest?
00:18:40: Man war einfach wie du gesagt hast ... Man hatte feste wirkliche Jobs und die Jobs ging weit hinaus übers Blutabnehmen- oder Verbände wechseln sondern die gingen über Reports schreiben Die gingen ja im OP feste Assistenzen Ja, so bestimmte Visiten machen nach dem OP und da hatte man schon finde ich sehr viel verantwortung.
00:19:04: Ich dachte mir oft Wow!
00:19:06: Checkt das jetzt noch mal jemand was ich hier mache?
00:19:09: Das war schon cool.
00:19:11: Da wird man aber auch schon ins kalte Wasser gestoßen... ...aber das finde ich cool wenn man da so einen Kick kriegt und gepusht wird und gefordert wird.
00:19:21: Also dein Emergency Room war es tatsächlich auch so dass da diese... Patientenkarteien, die waren damals noch Papier gebunden auf so eine Art Klemmbord.
00:19:30: Die wurden da hingestellt in der Reihenfolge wie sie reagiert wurden und dann hat man sich so ein Klemmbrett genommen bis zu den Patienten.
00:19:37: es wird auch erwartet dass man das macht.
00:19:38: also wenn man da als Student rumgestanden hätte und gesagt ihr euch fahrt mal drauf, dass ich damit irgendein mit gehe oder überhaupt keiner verstanden.
00:19:46: Also kein Mensch macht das dort so und dadurch war es wirklich so.
00:19:50: man hat deutlich mehr Verantwortung gehabt.
00:19:54: Man kommt natürlich dann auch mehr an seine Grenzen, aber man merkt auch dass sich diese Grenzen relativ schnell nach hinten verschieben.
00:20:01: Also wenn einer gezeigt hat wie funktioniert so eine Wundversorgung?
00:20:06: Wie funktioniert eine Reposition?
00:20:09: Bis wohin geht überhaupt die Therapie?
00:20:11: Das unterscheidet sicher auch etwas zu.
00:20:13: hier oder wann braucht man einen Konsilarzt oder sowas?
00:20:18: Das ist schon anders, aber auch wie du sagst bei einer Wundversaugung habe ich gemacht und am Ende Ich hab noch mal den Oberarzt drüber geguckt, was ich da unter der Haut war.
00:20:33: Da haben die sich drauf verlassen, dass das so ist.
00:20:36: Man hat aber auch immer Hilfe bekommen.
00:20:38: Also man hat gefragt und dann hat man aber auch nicht, warum weißt du das nicht oder warum kannst du es nicht?
00:20:43: Im Gegenteil, es wurde einem gezeigt in Jeshur ...
00:20:48: Also das muss ich auch sagen, diese praktischen Erfahrungen waren super.
00:20:51: Also gerade in den USA, gerade in New York, das war klasse.
00:20:54: Extrem viel praktisch mitgenommen und extrem viel machen dürfen.
00:20:57: Es war auch, finde ich so ... dieser Spirit.
00:21:02: wir sind eine Ausbildungsklinik und deshalb bilden wir aus oder müssen Studierende auch etwas machen?
00:21:09: Das war extrem hoch!
00:21:11: Das wurde auch gelebt.
00:21:14: In Australien habe etwas anders empfunden.
00:21:17: Da war das doch so, dass ich glaube die australischen Studierenden schon sehr viel machen durften.
00:21:22: aber wir Deutschen waren ein bisschen außen vor weil von dem zeitlichen Horizont nicht so richtig in deren Programme reingepasst werden.
00:21:33: Aber ich glaube das muss man sich auch klarmachen und vorher überlegen wo gehe ich hin und wie werde ich da eingesetzt?
00:21:40: War das denn so bei dir, dass du in den USA mehr praktisch gemacht hast als dann hier in Deutschland?
00:21:49: Vielleicht an manchen Stellen.
00:21:50: Aber ich glaube ... Das kann man nicht so pauschalisieren.
00:21:54: Das hängt immer davon ab wie viel man reinsteckt.
00:21:57: Man kann nicht sagen, du machst dort mehr als in Deutschland oder weniger.
00:22:00: Sondern wenn du dich hier reinhängst und präsent bist und Engagement zeigst und ein bisschen vorbereitet bist, dann wirst du hier super viel machen!
00:22:09: Und wenn du dorthin gehst, dann einfach nur sagst, hallo hier bin ich und jetzt wer gibt bitte denn mal ins Kapelle in die Hand?
00:22:13: Das wird auch nicht passieren.
00:22:14: Also ich glaube es kommt immer egal wo man ist Es kommt drauf an was man mitbringt und was man selber draus macht.
00:22:20: Ja das ist ganz genau meine Meinung.
00:22:23: Ich glaube zwar dass es manchmal etwas vom Programm her in den anderen Ländern anders ist als bei uns aber Ich finde auch, wenn jemand hier viel Engagement zeigt, dann kann er viel machen.
00:22:38: Und ich habe das auch so erlebt im Pijot in München als ich da in der Notaufnahme der Chirurgie war, wir haben wahnsinnig viel machen dürfen und haben auch wahnsinn nicht viel gemacht.
00:22:49: Das ist glaube ich wirklich, dass wie man sich da auch einbringt um was man auch willens ist zu investieren.
00:22:57: Genau!
00:22:59: Gab's denn Sachen in den USA, geht es insbesondere vielleicht in Paris?
00:23:03: Hast du ja eher studiert.
00:23:04: In der Krankenversorgung dann warst du oder war das da auch mit Krankenversorgen?
00:23:08: Ganz viel!
00:23:09: In Frankreich ist es so dass du quasi ab dem klinischen Teil bisschen wie bei uns ab dem dritten Jahr machst du quasi vormittags immer Pj und nachmittag hast du praktiker Seminare.
00:23:20: Das heißt ich habe Pediatrie- und Orthopädie in Paris gemacht Und war drei Monate lang jeden Vormittag auf der Kinderstation, hatte dort eine feste Aufgabe.
00:23:31: Das war insofern sehr cool als dass man ... Ich war in der pediatrischen Hemmatologie.
00:23:38: Also ich hab dort einen dreimonatelang jeden Tag, war ich fest im Team und habe meine Patienten immer visitiert.
00:23:44: Ich war dann auch oft in der Ambulanz eingeteilt, wenn die Post stationär ihre Verlaufschemos bekommen hat.
00:23:51: Aber ich hab dann dort auch die Klausur geschrieben, Pediatrie und die Leukämien.
00:23:54: Das war für mich klar.
00:23:57: Aber die anderen Sachen in der Pediatie hatte ich nie gesehen.
00:24:00: Also ich hatte noch nie ein Kind mit Asthma dort gesehen.
00:24:02: Ich hatte noch einen Kind mit ... Was
00:24:04: ist Mums?
00:24:05: Genau!
00:24:05: Wie sieht das aus?
00:24:06: Das habe ich nur aus dem Buch gelesen.
00:24:07: Und das fand ich schon spannend so.
00:24:09: Ich kannte das bei uns.
00:24:11: Man muss halt mal alles... Es ist wichtig für den Lehrplan, dass man alles gesehen hat und der Student alles gesehen hatte und seine Unterschrifte hatte.
00:24:19: Das war dort gar nicht klar.
00:24:21: Wir hatten diese Praktika und Seminare, aber das war nicht am Patienten.
00:24:24: Aber ich war fester Teil in der Hematologie, in der Pediatrischen.
00:24:29: Und dort hatte ich meine festen Aufgaben und war richtig fest tief im Team drin.
00:24:34: Hast du das als Lehrreicher empfunden?
00:24:37: Als das was du dann im Studium hier wieder erlebt hast.
00:24:40: Du hast ja beide Formen erlebt.
00:24:42: An Pediatrie habe ich ja zum Glück hier nicht mehr machen müssen oder habe ich mir komplett anrechnen lassen können Ja und nein.
00:24:53: Es ist schon toll, wirklich so ein richtiges festes Teammitglied zu sein.
00:24:59: Auf der anderen Seite war es jetzt in meinem spezifischen Fall dort sehr speziell.
00:25:03: Ich hatte von pädiatrischen Leukämien extrem viel Ahnung für dachmalige Zeiten und den Rest habe ich nie gesehen.
00:25:10: Und unser Modell ist ja eher so man muss jeden Tag einmal alles oder man muss alles gesehen haben über das ganze Semester aber du bist alles nur so oberflächlich.
00:25:18: Du hast nie mal selber einen Patienten behandelt in dem Bereich.
00:25:21: Aber es hat beides vor und Nachteile?
00:25:23: Ich stelle mir das aber für die Organisation echte Herausforderungen vor, wenn man zwei Hundert Studierende hat, die im Semester in die Orthopädie oder in die Pediatrie kommen, die so aufzuteilen dass trotzdem jeder Studierender etwas lernt auch individuell wahrgenommen werden kann weil das setzt ja das voraus was du gerade erzählst bis Teil des Teams.
00:25:45: Oder sind dort die Semester einfach kleiner?
00:25:48: gute frage habe ich, hab ich tatsächlich noch nie.
00:25:51: Ich glaube wir schleusen ja immer in ein fünf Strichen eine gigantische Summe an Studierenden durch.
00:25:57: und was sich auch immer so ein bisschen mitgenommen hat was ich so schade finde aber was einfach den verschiedenen system geschuldet ist.
00:26:03: man hat hier keine Nähe zu den Studierende im Praktiker klar zu den Piottlern die kennt man Aber die sind auch nur vier Wochen dort, ich war fester Teil des Teams.
00:26:13: Ich bin mit den Leuten abends ins Restaurant gegangen... ...ich habe dort viele Freundschaften geschlossen.
00:26:19: Das ist hier nicht möglich aber das geht auch nicht.
00:26:21: wenn du einen Studierenden einmal zwei Stunden im Praktikum siehst dann wie soll da eine Bindung entstehen?
00:26:27: Aber wie die das organisatorisch?
00:26:29: Ich weiß es nicht!
00:26:31: Ja das ist sicherlich eine riesige Herausforderung.
00:26:34: Du hast ja schon eben angesprochen, du hast in Frankreich einen schnell Anschluss gefunden.
00:26:38: Wie war das im Boston?
00:26:39: War es dort auch so?
00:26:44: Dadurch dass man von fünf Uhr dreißig bis einundzwanzig Uhr im Krankenhaus war viel tatsächlich an Freizeitaktivitäten habe ich tatsächlich dort nicht gemacht.
00:26:56: Man war auch Samstag zum Krankenhaus.
00:26:58: Ich bin tatsächlich auch nicht davor und danach noch länger dort geblieben.
00:27:01: Also ich war der Freitag hier mein letztes Tertial in Deutschland, bin Sonntag hingeflogen, bin Montag dort im Krankenhaus gewesen und aufs genauso wieder zurück.
00:27:11: Natürlich findet man Anschluss, wenn man so lange mit den Leuten zusammenarbeitet aber viel drum herum außer jetzt an dem so freien Sonntagen die Stadt erkundet habe ich tatsächlich weniger als ich mir vorgestellt habe.
00:27:25: Also ich fand, die Australier sind extrem gastfreundlich.
00:27:28: Extrem offen und das ist toll!
00:27:31: In den USA und in New York fand ich auch... Da hat man wahnsinnig viel gearbeitet und eigentlich war noch dein Adolf Rowe, wenn sie dann frei hatten.
00:27:40: Ja genau.
00:27:40: Also dieses Krankenhaus-Serien-Ding was man hier so ... Krazer Anatomy, Imbar Schlessy Room, Amsterdam mit diesem gemeinsamen Hinterher.
00:27:50: noch viel trinken in der benachbarten Bar habe ich so nicht erlebt aber Vielleicht wurde ich einfach nicht eingeladen.
00:27:56: Nee,
00:27:57: ich glaube es lag nicht an dir!
00:27:58: Ich kann's
00:27:58: dir nicht sagen... Also ganz so war es nicht.
00:28:01: Jetzt kommen wir mal zu einem manchmal unangenehmen Thema wenn es ums Ausland geht nämlich die Kosten.
00:28:10: Das ist ja nicht billig.
00:28:11: also vier Wochen Boston oder bei mir damals vier Wochen New York das geht ins Geld.
00:28:18: jetzt wie was gibt.
00:28:22: hast du da irgendwas festgestellt?
00:28:24: Gibt's da Möglichkeiten, ein Crown zu bekommen oder eine Förderung finanzielle?
00:28:29: hast du da was?
00:28:31: Ich habe viel gesucht.
00:28:32: Also Paris hat auch etwas gekostet aber das war erstemmbar und das Erasmus unterstützt einen da deutlich.
00:28:40: ich hab hier meine Wohnung unter mein WG-Zimmer untervermietet Und ich musste natürlich drauf zahlen um dort ein WG Zimmer zu bekommen.
00:28:48: Das ist klar, es ist Paris.
00:28:50: Aber das ging dann grad so mit den mit den Erasmus-Unterstützungen, das ging.
00:28:57: USA ist eine ganz andere Liga und das muss mir einem vorher klar sein und mit Unterstützung ist es da schwierig.
00:29:04: also ich bin einer Sparte gegangen.
00:29:07: Also weil bei mir mit New York genauso wert dorthin gehen will, das habe ich neulich zufällig nachgeschaut.
00:29:13: Ich hab da gewohnt im Corphing House.
00:29:15: Es ist ein Haus von der Corping Society Da wohnen nur Männer Speziell, aber das ist relativ günstig und ist zwei Blocks vom Guggenheim-Museum weg.
00:29:29: Also es ist top gelegen und da ist es auch einigermaßen finanzierbar.
00:29:34: Aber es ist wirklich so dass man sich diese Aufenthalt in der Regel wirklich ersparen muss und ich glaube realistischerweise muss man sagen, dass man Kosten zwischen drei viertausend Euro locker hat.
00:29:51: Für einen Monat in New York, also egal wie günstig man wohnt mit Flug hin und her.
00:29:57: Dort wohnen wir ja noch... Man
00:30:00: darf nicht unterschätzen
00:30:01: dass man essen muss.
00:30:02: das kostet viel Geld.
00:30:04: du musst deine Hemden und Hosen reinigen lassen auch das nicht unterschenzen.
00:30:09: also dieser Klamottenfaktor der ist nicht so unwesentlich Und auch der öffentliche Nahverkehr kostet alles Geld.
00:30:17: Also da muss man sich schon klarmachen, dass das relativ teuer ist.
00:30:26: Wenn wir jetzt mal so überlegen vielleicht auch beide Überlegen.
00:30:30: hat uns das medizinisch weitergebracht oder nur menschlich?
00:30:36: Was würdest du sagen?
00:30:39: Schwierig!
00:30:41: Ich würde es wieder machen.
00:30:42: ich finde das waren geniale Erfahrungen.
00:30:46: das muss man nicht machen.
00:30:47: Das macht einen, glaub ich, nicht zu einem besseren oder tolleren Arzt.
00:30:51: Das sind persönliche Erfahrungen ... Und vielleicht kann man sagen, dass es schon so ein bisschen aus der Komfortsaun rauskommt und sich zu pushen und zu sagen, komm, ich wirklich was durchzuziehen?
00:31:07: Ich glaube, das ist schon ... Das zeichnet einen aus, wenn man sowas gemacht hat, weil natürlich ist es bequem ein paar klinische Semester hier einfach in Deutschland in Anführungsstrichen durchzusitzen.
00:31:20: Aber so ein Auslandsaufenthalt ist ... mit viel Bürokratie und mit viel Organisieren, mit viel Sichtdurchbürokrati, Hürden durchbeißen und sowas verbunden.
00:31:30: Ich glaube, wenn man sowas hinkriegt, dann schafft man auch später eine Station irgendwie zu Managen.
00:31:35: Und ich glaube das kann man sagen aber es macht einen nicht zu einem besseren Arzt oder man muss ins Ausland, also ist mein Empfinden, man muss das gemacht haben oder man kann mehr werden oder man ist besser, wenn er zurückkommt überhaupt nicht.
00:31:47: Nee, das Gefühl hatte ich auch nicht.
00:31:49: Was ich aber für mich festgestellt hatte war dass ich die Teamarbeiten in USA als etwas... also die interprofessionelle Arbeit als etwas angenehmer empfunden habe weil ich das vorher hier in Deutschland hatte und deshalb mir dann schon später geholfen um auch offener und besser mit Pflegepersonal gerade eine Notaufnahme umzugehen.
00:32:09: Mir auch Tipps und Hinweise offen anzunehmen.
00:32:12: Das war vielleicht in den ersten klinischen Semester ein bisschen ... arrogante kleine
00:32:18: Studierende.
00:32:20: Das hat mich da sicherlich geändert.
00:32:22: und auch wie du sagst, man wird so ein bisschen offener... Man kann Dinge organisieren sich auch mal.
00:32:28: also ich finde man lernt dann auf.
00:32:31: was bedeutet das in einem Land zu arbeiten wo man die Sprache nicht als Muttersprachler spricht.
00:32:37: Das macht einem auch offener und bewusster für Probleme, die Leute haben, die hier eben arbeiten.
00:32:43: Und nicht Muttersprache da sind.
00:32:44: Guter Punkt!
00:32:45: Also ich hab... also auch wenn ich denke dass sich ein ganz ordentliches Englisch spreche doch dort gemerkt Die anderen können das einfach besser.
00:32:55: Das klingt einfach anders.
00:32:58: Wenn man dann hier auf Kollegen trifft, die aus dem Ausland kommen gut Deutsch sprechen, aber man sich immer wieder denkt, das ist ein bisschen unbeholfen.
00:33:05: Dass man dann versteht, woher das kommt und dass man da auch ein bisschen mehr Verständnis dafür hat.
00:33:10: Wichtiger
00:33:11: Punkt
00:33:11: ja!
00:33:14: Hast du vielleicht aus eigener Erfahrung von Studierenden aus Deutschland mit denen du zusammengearbeitet hast gesehen was man in der Planung oder vor Ort als Fehler machen kann?
00:33:34: Eigentlich hat's bei allen, die ich kenne und auch bei mir zum Glück alles sehr reibungslos geklappt.
00:33:39: Klar sind irgendwie kleine Patscher immer drin, man hat irgendein Formular vergessen ... Und die Sekretärin im Erasmus-Büro in der Zieluni sagt, oh Gott, das kann ja nicht mehr funktionieren!
00:33:52: Man denkt doch gar nicht, dass jetzt war alles umsonst?
00:33:55: Aber am Ende klappt es dann doch ganz gut.
00:33:59: Bei mir ging es alles zum Glück sehr reiberungslos über die Bühne Freunden, die das gemacht haben.
00:34:05: Und heute geht's ja alles noch viel einfacher.
00:34:06: Damals gab es noch keine Sim im Ausland bei mir ... Bei dir schon!
00:34:11: Da gab es gar keinen ... Ja, es gab schon mal bisschen Lefone
00:34:15: aber ... Hedge
00:34:16: wäre schön gewesen.
00:34:17: Genau
00:34:18: und heutzutage kannst du nach Frankreich, kannst du dein Handy mit über die Grenze nehmen?
00:34:22: Du hast hier in Deutschland eine Kreditkarte, damit kannst du in Frankreich ohne Probleme bezahlen.
00:34:28: Ich glaube da wissen wir gar nicht wie gut wirs haben
00:34:33: Ja.
00:34:34: Also was ich festgestellt habe, der größte Fehler den ich gemacht habe und auch meine Komeditonen aus Deutschland war in den Studierenden unterricht, Studierende so reinzugehen wie in Deutschland nämlich wir gehen da jetzt hin und
00:34:50: lassen uns mal... Lassen
00:34:51: uns bewiesen und nehmen dann etwas mit.
00:34:55: Es wird insbesondere in USA aber auch in Australien wahnsinnig viel verlangt.
00:35:02: Niemand dort sieht als dozierender seine Aufgabe darin, einem Dinge bald zu bringen die in einem Buch stehen.
00:35:10: Das wird einfach vorausgesetzt und einer der Kardiologen in Australien hat es auch tatsächlich als Propa gegenüber ihm persönlich genommen wenn man unvorbereitet in den Unterricht kam also wenn wir da EKG-Kurs hatten und das man da erkennt dass ein Sinusrhythmus ist oder nicht?
00:35:30: Also das war Es war überhaupt keine Frage.
00:35:35: Also da wurden wirklich speziellste Herzrhythmusstörungen durchgesprochen und das habe ich festgestellt, wenn man da nicht tip-top vorbereitet war dann... Das war schon wirklich schlecht!
00:35:52: Und damit macht man auch so ein bisschen das fand ich, dass Klima kaputt wird, wenn er so kommt, ach naja gut die die deutschen Studierenden wieder.
00:36:02: Also das fand ich so als, ich weiß nicht ob es Fehler ist aber als so Besonderheit wo man daran denken sollte dass man in den englischsprachigen Ländern wirklich von Studierendem mehr Vorbereitung erwartet als hier
00:36:17: war ganz genau so mein Empfinden.
00:36:20: wie ist das denn in Frankreich?
00:36:21: Wie ist der Franzose als solch ein Blockerer?
00:36:26: Ich wollte gerade sagen, das französische System ist besonders.
00:36:31: Aber ich glaube eher unsere deutschsprachigen Systeme sind insofern besonders als dass wir ja eine freie Wahl haben also dass wir zumindest nach dem Abitur eigentlich frei studieren können und dass wir auch nach dem Facharzt eine freien Facharzwahl haben können.
00:36:47: Ich weiß nicht ob ich in Frankreich hätte studieren wollen würden.
00:36:52: Das ist wirklich ein.
00:36:54: Ob das besser ist, sei da hingestellt.
00:36:56: Aber es ist ein extrem editäres System.
00:36:59: In Frankreich kann jeder anfangen Medizin zu studieren.
00:37:01: Da gibt's sogar tolle Filme drüber.
00:37:05: Kann jeder Medizinstudieren aber nach dem ersten Jahr gibt es eine Prüfung und die bestehen... Und das ist jetzt kein Übertreib.
00:37:12: Die bestehen zehn bis fünfzehn Prozent der Studierenden.
00:37:14: Das heißt, die haben keine Aufnahmetests oder keinen NC-Test.
00:37:20: Man braucht es auch nicht versuchen wenn man ... wenn man nicht mit Naturwissenschaften was anfangen kann.
00:37:26: Aber das ist schon unglaublich, bei uns war es im Studium so klar.
00:37:28: die Leute, die ich im ersten Semester kennenlernen sind meine Freunde, mit denen werde ich jetzt die nächsten sechs Jahre durchgehen.
00:37:34: in Frankreich fängst du im Ersten Jahr an und du gehst quasi in die Uni hast aber eigentlich schon vor der Uni Präparationskurse gemacht weil du weißt du wirst gar nicht mitkommen.
00:37:42: Es kommt bei uns ja drauf an.
00:37:44: schaffe ich die sechzig Prozent dann habe ich's dort kommt darauf an Ich muss besser als mein Gegenüber sein.
00:37:49: es heißt nicht dass ich eine eins hab.
00:37:50: Ich muss nicht bestehen, ich muss der Beste sein.
00:37:55: Und zwar wenn du durchzählst neun Leute sitzt neben dir und ich muss besser als sie sind.
00:37:59: das ist Wahnsinn!
00:38:00: Das ist völlig unglaublich.
00:38:02: Und das wusste ich.
00:38:03: dass das so ist, das hatte mir meine Familie schon erzählt.
00:38:07: Mein Onkel hat damals versucht in Straßburg Medizins zu studieren weil er an Deutschland nicht reingekommen ist und er hat ziemlich schnell gemerkt dass es das vergessen kann.
00:38:16: Das wusste ich.
00:38:16: Und als ich dann dort kam, war ich ja mit den Studierenden im fünften Jahr und das hat man schon gemerkt.
00:38:21: Das sind jetzt keine besseren Ärzte.
00:38:24: wie aber die Leute sind wirklich in der Lage massiv Fissen aufzunehmen und die haben auch wirklich Sitzfleisch.
00:38:29: also die gehen nach so einem langen Tag, die gehen in die Bib und die sitzen dort einfach... Die sind da wirklich militärisch stressiert.
00:38:36: lernen, lernen, Lernen, Lern.
00:38:39: Und was mir nicht klar war Die lernen dann auch noch weiter im fünften.
00:38:42: Ich dachte, wenn du das geschafft hast danach rußst du dich aus und wie bei uns für ein Physikum hast jetzt kann nichts mehr passieren.
00:38:48: Nee die wissen alle dass nach ihrem Staatsexamen gibt es wieder einen Konkurrenational.
00:38:53: Das heißt jeder Franzose macht an einem Tag eine Prüfung ... Nach sechs Jahren Medizinstudium Und dann gibt es ein Klassmon National also ein nationales Ranking.
00:39:03: das ist eine riesige Echsel-Tabelle.
00:39:05: die kann man online einsehen.
00:39:07: da hat jeder seine Matricle Nummer und dann gibts von eins bis sechs tausend und da kannst du sehen, an welcher Stelle du bist.
00:39:13: Und jede Uni nimmt quasi für ihre Verharz-Ausbildung zum ersten November vier neue Leute in der Kaliologie auf, vier neue Leute in der Unfallchirurgie... ...und die sagen Paris kann sich erlauben wir nehmen nur bis zweitausend!
00:39:28: Und Nizza kann sagen wir nehmen noch bis eintausend und vielleicht eine soll jetzt nicht sein aber vielleicht Nord irgendwo ganz oben an der Küste Die sagen, naja dann nehmen wir noch was übrig bleibt.
00:39:42: Und das wissen die.
00:39:43: und da gibt es viele von denen, die sagen, ich wollte eigentlich dieses Fach machen aber ich war nicht gut genug im Classement oder... Ich muss jetzt in eine andere Stadt ziehen weil ich war auch nicht gut genug in diesem Ranking.
00:39:54: Das hat mich schon beeindruckt wie unter was für einem Druck hier stehen?
00:39:57: Das möchte ich nicht mitmachen.
00:39:59: also ich habe schon gedacht wow wir haben's Wir lernen viel und wir sind fleißig und das tun wir auch.
00:40:04: Aber die dort, das ist noch mal ein ganz anderes Level.
00:40:06: Und das hat mir dann ... Das war toll, das mal zu sehen.
00:40:09: Aber ich dachte auch, wow!
00:40:10: Das muss ich nicht mitmachen.
00:40:12: und so ähnlich ist es ja auch in den USA.
00:40:14: Die haben ja auch so einen Residency-Programm.
00:40:16: Dann kann man so Matchday.
00:40:18: Und je nachdem wie gut man war... In den Prüfungen, wie viele Empfehlungsschreiben man haben, hat man irgendwo gematched bei uns ... Also ich wusste das erst einmal dann zu schätzen, dass ich sagen kann, ich möchte Unfallchirurgie machen oder weiß sich auch,
00:40:32: dann bewirbt man sich und kriegt schon irgendwo eine Stelle.
00:40:34: Und mittlerweile kriegt man ja auch ein Uniklinik-Nestelle, das war bei mir so eine Besonderheit als ich studiert hab.
00:40:42: Da war es so, wenn man nicht in den USA war, entweder als Formulatur oder
00:40:46: Pj.,
00:40:46: hat man an der Unikklinik zumindest damals in München, wo ich studierte, keine Chance gehabt eine Stelle zu bekommen.
00:40:55: Die Bewerbung wurde direkt weggelegt.
00:40:57: Also das war ... eine vollkommen andere Zeit, aber es ist ja gut wenn sich diese Zeiten auch ändern.
00:41:03: Also das muss man ja auch sagen.
00:41:05: Zum Abschluss meine traditionelle Knochenschrauberfrage drei Dinge die du Studierenden als Tipps mit auf den Weg geben würdest, die mit dem Gedanken spielen zu Formulaturstudium oder PIJ ins Ausland zu gehen?
00:41:20: Was wäre das?
00:41:22: Machen machen machen und keine Angst haben und einfach mal planen!
00:41:28: Man kann nichts verlieren.
00:41:30: Bloß keine Angst haben, ich verliere in Anführungsstrichen ein Semester.
00:41:34: Man gewinnt mindestens einen Semester und man nimmt immer irgendwas mit.
00:41:40: Es wird immer anders als man sich es eigentlich vorgestellt hat Und das ist eine tolle Sache und diese Möglichkeiten und Chancen, die wir haben gerade in Europa.
00:41:48: Man muss ja nicht in die USA gehen, man muss ja keine irgendwelche ... Sondern einfach mal über den Tellerrand schauen, irgendwo anders hingehen gucken wie lösen andere Leute die Probleme?
00:41:56: Die haben genau dieselben Probleme.
00:41:59: Die haben Genau dieselben Krankheiten mit denen umgehen müssen, die haben genau dieselbe Knappheit an Ressourcen.
00:42:05: Wie lösen die das?
00:42:06: Da lernt man immer irgendwas dazu und so ne Chance nicht auszunutzen.
00:42:12: Also ich kenne viele viele ... die eigentlich im Nachhinein gesagt haben, Mensch das hätte ich machen sollen.
00:42:17: Oder einer meiner großen Regrets ist dass ich das nicht gemacht habe oder... ...das bereue ich heute, dass ich damals nicht weggegangen bin und... ...ich glaube,... ...dass es mein Take-home Message macht, weil sonst bereut man's später.
00:42:31: Wenn man es nicht gemacht
00:42:32: hat.
00:42:32: Kann ich nur so unterstreichen?
00:42:34: Philipp!
00:42:35: Vielen vielen Dank, hat mir viel Spaß gemacht.
00:42:37: Vielen Dank an dich.
00:42:39: Wir werden solche Folgen immer wieder wiederholen, das haben wir ja... Auch anfangs schon gesagt nicht nur korrigulare Themen, sondern auch solche.
00:42:46: Vielen Dank euch fürs Zuhören!
00:42:47: Bis zum nächsten Mal.
00:42:48: Tschüss.
00:42:49: Ciao ciao.
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