Karriere abseits der Unimedizin

Shownotes

Willkommen zum Podcast „Knochenschrauber – der Unfallchirurgie und Orthopädie Podcast der Unimedizin Mainz“. In diesem Podcast werden Inhalte der curricularen Lehre, aber auch Themen, die für Studierende der Humanmedizin und alle, die sich informieren wollen, interessant sind behandelt. Sven-Oliver Dietz, Oberarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, ist Host dieses Podcast. Er unterhält sich jede Woche mit einem Gast.

In dieser Episode spricht Sven-Oliver Dietz mit Prof. Isabella Mehling, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Handchirurgin, Professorin, Sektionsleiterin Handchirurgie, Leiterin eines MVZ – und Mutter von zwei Kindern. Gemeinsam beleuchten wir ihren Karriereweg jenseits der Uniklinik und sprechen darüber, wie man in der Orthopädie und Unfallchirurgie auch außerhalb des Maximalversorgers erfüllende und verantwortungsvolle Aufgaben finden kann.

Themen der Folge:

• Karriereweg: Wie alles begann und welche Stationen prägend waren • Doppelrolle: Chefärztin und MVZ-Leiterin – wie funktioniert das? • Arbeiten im MVZ: Unterschiede zum Klinikalltag in der Uniklinik • Vereinbarkeit: Zwischen Familie, Führung und Facharztpraxis • Karrieretipps: Was sie ihrem 10 Jahre jüngeren Ich raten würde • Kompetenzen: Welche Soft Skills in der modernen O & U entscheidend sind

Prof. Mehling teilt offen ihre Erfahrungen, spricht über Entscheidungswege, Verantwortung und den Mut, eigene Prioritäten zu setzen – beruflich wie privat.

Jetzt reinhören und inspirieren lassen!

Transkript anzeigen

00:00:04: Herzlich willkommen zu Knochen-Schrauberheit, dem Unfallchirurgie-Podcast aus dem Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie aus dem Universitätsmedizin Mainz.

00:00:16: Mein Name ist Sven Oliver Dietz, ich bin Unterrichtsbeauftragter und Oberarzt am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie und heute haben wir ein besonderes Thema und einen ganz besonderen Gast.

00:00:25: Es geht um Karriere in Ortho Video und Unfächerokie abseits der Uniklinik.

00:00:30: Und mein Gast heute ist Frau Prof.

00:00:32: Isabella Meding.

00:00:34: Ich darf Isabella sagen.

00:00:35: Hallo, Isabella.

00:00:36: Hallo.

00:00:37: Isabella, wir kennen uns seit vielen Jahren und wir haben abgesprochen, dass ich dich kurz vorstellen darf.

00:00:43: In Vorbereitung auf dem Podcast war ich auch immer wieder fasziniert, was du alles bist und also ... Also neben deiner Persönlichkeit bist du vom fachlichen Herr Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, du hast die Zusatzbezeichnung Handchirurgie, bist Professorin, hast die Sektionsleitung Handchirurgie am Vinzenz-Krankenhaus in Hanau und bist auch dort die Leiterin des medizinischen Versorgungszentrums des MVZ.

00:01:14: Wie hast du deine Laufbahn denn begonnen?

00:01:18: Ja, ganz klassisch natürlich mit dem Medizinstudium.

00:01:21: Dann hatte ich immer Interesse an der Orthopädie, hab auch meine Doktorarbeit in der Orthopädie gemacht, war dann in der Assistenzarztzeit in der Handschirurgie, hab dort meine Liebe zur Handschirurgie entdeckt und wollte dann natürlich erst mal die Fachartsausbildung weitermachen.

00:01:40: und so bin ich dann auch nach Mainz gekommen an die Universitätsmedizin, war hier lange in der Unfallchirurgie in Orthopädie.

00:01:47: habe hier meinen Facharzt dann gemacht, habe hier auch meine Elternzeiten gemacht und meine Forschung.

00:01:52: Und das war hier ein sehr gutes Umfeld mit Klinik, mit Forschung und habe mich dann eben auch hier habilitiert.

00:02:01: Und dann war die Frage, wie geht es weiter?

00:02:03: Da ich eben Handchirurgien werden wollte, Handchirurgie ist eine Zusatzbezeichnung, man braucht einen Facharzt dazu.

00:02:10: hab ich das eben nach dem Facharzt weitergemacht, bin dann an der BG-Unfallklinik nach Frankfurt gegangen, hab dort meine, war dann Oberärztin, hab meine Zusatzbezeichnung Hanschirurgie gemacht.

00:02:21: Und dann war die Frage, okay, wo geht man weiter hin, was kann man machen?

00:02:25: Und dann hab ich gesagt, ja, probier ich noch mal was Neues aus.

00:02:29: Und das war eben diese Kombination aus aus Praxis und Klinik.

00:02:35: und da hat sich das MVZ angeboten, dass ich da die Leitung übernehme, das ist praktisch eine orthopädische Praxis, drei Tage Praxis und ein anderthalb OP-Tage dann im Krankenhaus und daher eben auch die Sektion Handchirurgie.

00:02:49: Und so ist das gekommen.

00:02:51: Wenn du deinen Werdekang hast, ja gerade so skizziert, du warst ja viel an Maximalversorgung, also einmal bei uns und dann auch an der BGU in Frankfurt.

00:03:03: Was war denn der Grund zu sagen, ich gehe weg vom Maximalversorger?

00:03:09: Das war keine einfache Entscheidung.

00:03:11: Natürlich, das Universitäre hat mir immer sehr gelegen.

00:03:15: Das hat mir auch Spaß gemacht.

00:03:16: Auch die Verbindung mit Klinik, mit Maximalversorgung, aber auch Forschung.

00:03:22: Das habe ich sehr genossen hier.

00:03:24: An der BG-Unfallklinik haben wir natürlich sehr, sehr viele Notfälle gehabt.

00:03:29: Gerade in der Handschirurgie, dann kommt der Hubschrauber, die Finger sind in der Tüte und man muss dann nachts replantieren.

00:03:34: Das ist natürlich sehr, sehr spannend.

00:03:36: Man lernt sehr viel.

00:03:38: Es ist aber auch sehr, sehr anstrengend.

00:03:40: Und wenn man dann noch Familie und Kinder hat, dann muss man sich auch irgendwann überlegen, wie viel Zeit habe ich wofür.

00:03:46: Und natürlich ist dann, wenn man dann schon recht viel erreicht hat, auch die Frage, muss ich jede Nacht operieren, muss ich jedes Wochenende operieren, will ich Weihnachten oder Ostern Dienste haben.

00:03:57: Das muss man natürlich auch sagen.

00:03:58: Auch das geht natürlich um die Lebensqualität.

00:04:01: Und wenn man Kinder hat, möchte man auch eine gewisse Zeit mit denen verbringen.

00:04:05: Und das war dann schon auch der Grund, das zumal zu verändern.

00:04:12: Also war einer der Gründe die Entscheidung für mehr Qualitätszeit mit der Familie.

00:04:17: So zu sagen.

00:04:18: Ja, und natürlich, die Kinder sind dann auch schon größer geworden.

00:04:22: Und man muss natürlich dann auch gucken, dass man da auch was miterlebt, dass man auch dabei sein kann.

00:04:28: Und ich hatte immer auch Operas.

00:04:32: Das war gut, dass wir da auch eine gute Betreuung hatten.

00:04:34: Aber man möchte natürlich auch Zeiten damit haben.

00:04:38: Und man möchte aber gleichzeitig auch gute Medizin machen.

00:04:40: Und da muss man sich überlegen, wo kann man das machen?

00:04:42: und wie kann man das machen?

00:04:44: Diese Doppelrolle, die du jetzt einimmst als Sektionsleiterin der Handchirurgie und Leiterin des MVZ, war das eine Stelle, die so ausgeschrieben war?

00:04:52: oder war das etwas, was sich vor Ort ergeben hat, als du da angefangen hast?

00:04:57: Das hat sich tatsächlich dann ergeben.

00:05:00: Die MVZ-Stelle wurde frei.

00:05:02: Es gab im Krankenhaus noch keine Handchirurgie und dann hatte sich angeboten zu sagen, wir bauen die Handchirurgie da auf.

00:05:08: Und dann natürlich ist es keine Notfall-Trauma-Versorgung, sondern es geht dann um elektive Handschirurgie.

00:05:16: Und das passt gut zu Orthobedi- und Unfallchirurgie, auch zu der konservativen Therapie, aber natürlich auch im Hände.

00:05:23: Wir haben viele degenerative Verletzungen, Veränderungen, die man dann eben auch konservativ, aber eben auch operativ versorgen kann.

00:05:33: Jetzt ist das ja nicht nur eine Doppelrolle bei dir, die du hast.

00:05:37: Also natürlich bist du vor allem in Hanau beschäftigt.

00:05:40: Ja, du hast ja immer noch bei uns deinen Lehrauftrag.

00:05:42: Eigentlich ist ja eine Triple Rolle.

00:05:45: Wie bekommst du das unter einen Hut?

00:05:48: Also ich habe drei Tage in der Woche, bin ich in der Praxis und einen Tag definitiv im Krankenhaus und operiere.

00:05:57: Und ich habe eine Neunzig-Prozent-Stelle und ein Tag ist frei.

00:06:01: Der gehört den Studierenden, der gehört aber auch meinen Kindern und meiner Familie und auch ein Stück weit mir.

00:06:07: Und von daher muss man eben gucken, wo kriegt man die Zeiten her.

00:06:10: Da ich aber auch hier mein Lehrauftrag habe und sehr gerne Studierenden, die Studierenden unterrichtet und mir das einfach sehr, sehr viel Spaß macht, gucke ich sehr gut, gucke ich, dass ich da immer noch mehr Zeiten nehmen kann und auch die Kapazität habe.

00:06:25: Du bietest ja da auch bei uns der Weiflichwoche immer dein Fach-Handchirurgie an.

00:06:30: Das ist jetzt im letzten Semester so leider mal ausgefallen, weil sie nicht genügend Studierende gemeldet haben.

00:06:37: Aber ich kann aus den Evaluationen, aus den Semestern davon nur sagen, das muss grandiose sein.

00:06:44: Also für alle, die das hören, die jetzt schon Lust auf Handchirurgie bekommen, bewerbt euch dafür, das lohnt sich total.

00:06:50: Ja, danke Olli, das ist gut.

00:06:52: Ich freue mich wirklich, wenn da auch welche kommen.

00:06:55: Dann nehmen wir uns tatsächlich auch Zeit.

00:06:57: Ich habe ein tolles Team auch in der Praxis.

00:06:59: Und das ist ja was, was man an der Klinik nicht unbedingt lernt.

00:07:03: Wie funktioniert denn Praxis?

00:07:05: Wie verdient man auch?

00:07:06: Wie macht man gute Medizin, aber auch Wirtschaftlichkeit?

00:07:09: Und das versuchen wir da so ein bisschen beizubringen, aber eben auch die Handschirurgie.

00:07:13: Und ich habe es ja vorhin schon gesagt, das ist so meine medizinische Liebe.

00:07:17: Das kann man natürlich auch, dann kommt man mit in den OP und kann auch handchirurgische OP sehen.

00:07:21: Das ist eine tolle Anatomie, man kann viel machen.

00:07:24: Also das lohnt sich tatsächlich, ja.

00:07:28: Du bist ja ärztliche Leiterin des MVZ.

00:07:31: Da denke ich, es ist ja klar, dass du eine gewisse fachliche Expertise hast und auch ein Fach dort vertrittst.

00:07:38: Aber als ärztliche Leiterin hast du wahrscheinlich auch noch andere Aufgaben als das rein medizinische.

00:07:42: Was ist da noch deine Aufgabe?

00:07:45: Ja, das ist natürlich auch eine administrative Aufgabe.

00:07:47: Das geht natürlich auch um die Mitarbeiter.

00:07:49: Wir haben medizinische Fachangestellte.

00:07:51: Um die muss man sich kümmern, die muss man auch einstellen und aussuchen.

00:07:55: Das ist heute zur Tage natürlich auf dem Jobmarkt alles nicht einfach, aber sowas ist wichtig.

00:08:00: Wir haben auch Auszubildende.

00:08:02: Darum muss man sich kümmern.

00:08:04: Man muss dann auch Personalgespräche führen.

00:08:07: Man muss aber auch mit dem Controller sprechen und gucken, sind wir wirtschaftlich?

00:08:11: Machen wir das richtig?

00:08:13: Wie sieht unser Budget aus?

00:08:15: Wie ist unser Wirtschaftsplan auch so was?

00:08:17: Und das ist natürlich spannend.

00:08:18: Das ist ja was, was wir leider noch zu wenig im Studium auch lernen oder lehren.

00:08:24: Und man lernt es dann erst durch die Praxis.

00:08:26: Und das ist ein wichtiger Aspekt, ist natürlich auch die Wirtschaftlichkeit.

00:08:32: Das hast du jetzt ganz eindrücklich erzählt.

00:08:35: Also, was man ja als Assistenzarzt oder als Studierender gar nicht lernt, ist Wirtschaftlichkeit.

00:08:41: Also zumindest, als ich studiert habe, gab es keinen Fach, BWL für Mediziner.

00:08:46: Ich habe da mal irgendwann einen Kurs belegt, wo das so erklärt wurde und habe gemerkt, da sind Lücken, die sind zu füllen.

00:08:58: Wenn du jetzt dein Klinikalltag im MVZ mit dem vergleicht, den du beim Maximalversorger hattest, wie unterscheidet sich das?

00:09:08: Also das ist natürlich als Leiterin von dem MVZ, habe ich deutlich mehr administrative Tätigkeit.

00:09:15: Ich muss mich natürlich auch mit der Geschäftsführung auseinandersetzen, viel mit dem Controlling.

00:09:20: Der Vorteil ist, dass ich elektive Handschirurgie mache.

00:09:22: Es ist sehr planbar.

00:09:24: Ich muss es auch planen, ich muss gut planen, ich muss auch gucken, wie viele OP's kann man in welcher Zeit machen.

00:09:31: Und natürlich dann medizinisch in der Praxis.

00:09:34: Was mache ich?

00:09:34: Was bieten wir an?

00:09:35: Und da bietet natürlich die Orthobedie ziemlich viel.

00:09:38: Wir machen auch Knochen, Dichtemessung.

00:09:40: Ich habe noch die Zusatzbezeichnung Akupunktur und Manual Medizin gemacht.

00:09:44: Ich mache auch Neuraltherapie.

00:09:46: Also da kann man sehr viel machen.

00:09:47: Und das unterscheidet sich natürlich schon zu der Akutversorgung jetzt der klassischen Unfallchirurgie zum Beispiel.

00:09:55: Und wie groß ist dein Anteil an Sprechstunden im Gegensatz zu dem administrativen Anteil im Alltag?

00:10:01: Also ich versuche schon, hauptsächlich Medizin zu machen und das nimmt den Großanteil ein.

00:10:07: Wir haben auch einfach so viele Patienten, wir haben auch Wartezeiten, das ist wirklich sehr schwierig da immer allen gleich gerecht zu werden.

00:10:18: Aber tatsächlich bin ich oft abends noch da oder auch meine Mittagspause verbringe ich dann häufig mit administrativen Tätigkeiten.

00:10:25: Das sind, das sind, zwanzig Prozent ist sicherlich auch administrative.

00:10:33: Wir hatten, als wir den Podcast mal geplant haben, uns lange überlegt, wie sehr wollen wir diesen Aspekt reinnehmen, dass du Mutter von zwei Kindern bist, weil es wird ja wenig, ich sag mal thematisiert, dass ich als Vater von zwei Kindern bin, da würde man gar nicht groß nachfragen.

00:10:50: und wir hatten erst, also lange überlegt, sollen wir das überhaupt reinbringen, jetzt hast du aber Erzählte, dass du heute hier im Unterricht, also dass du halt bei uns den ganzen Tag Unterricht gemacht, von vielen weiblichen Studierenden eben gefragt wurdest, wie geht das denn?

00:11:06: Wie kann man denn in der Chirurgie, wie ist das mit Familie vereinbar?

00:11:10: Und hatten uns dann darauf geeinigt, dass wir die Frage dann doch so stellen, zulassen, so zu sagen.

00:11:18: Genau, genau.

00:11:20: Ohne dass wir da... ohne dieses schwierige Thema zu sehr zu besprechen.

00:11:30: Vielleicht, wenn wir nur auf deine Erfahrung gehen, wie ist es für dich mit der Vereinbarkeit jetzt als Sektionsleiterin, Leiterin MVZ, Mutter, wie kriegst du das alles unter einen Hut?

00:11:42: Also es ist schon natürlich immer ein Spagat, weil egal, ob Mann oder Frau, wenn man in der leitenden Position ist, man arbeitet viel und man muss natürlich dann auch gucken, wie kriegt man seinen Privatleben hin.

00:11:54: Und dann ist es natürlich auch immer die Frage, wie alt sind die Kinder?

00:11:56: Wie sieht es aus?

00:11:57: Aber man hat ja auch oft Unterstützung.

00:12:00: Und ich habe einen ganz tollen Mann an meiner Seite, der mich da auch unterstützt.

00:12:04: Ich habe tolle Kinder, die werden immer größer und sind auch sehr selbstständig.

00:12:09: Ich habe aber auch lange Zeit Opers gehabt zur Unterstützung.

00:12:13: Also man muss sich auch Unterstützung holen, es geht.

00:12:16: Und ich glaube, das ist einfach so die Motivation, egal ob männlich oder weiblich.

00:12:20: Man kann Karriere machen und Familie haben.

00:12:23: Man kann auch für seine Familie da sein.

00:12:25: Man muss vielleicht nicht immer alles alleine machen, sondern man muss sich Hilfe holen, man muss sich Unterstützung holen, ein Netzwerk.

00:12:32: Auch hier, ich hab hier in der Unfallchirurgie, hab ich auch meine Elternzeiten genommen.

00:12:37: Ich war hier in der Unfallchirurgie auch schwanger und hatte tolle Kollegen.

00:12:42: Ihr habt mich auch unterstützt, ihr habt das akzeptiert.

00:12:44: Ich hab dann zwar keine Dienste mehr gemacht, aber ... soweit es mir gut ging, habe ich alles machen können.

00:12:50: Und das ist natürlich gut, wenn man dann auch Kollegen hat, die einen unterstützen, die das auch verstehen.

00:12:54: Und natürlich, wenn man kleine Kinder hat, die sind dann auch öfter krank, dann fällt man aus.

00:12:58: Aber dann muss man natürlich auch gucken, wie kompensiert man das.

00:13:02: Aber es geht.

00:13:02: Und ich glaube, die Jungs haben die gleiche Frage wie die Mädels.

00:13:06: Wie mache ich das?

00:13:07: Und es geht.

00:13:09: Es geht vielleicht nicht immer alles zur gleichen Zeit.

00:13:11: Und man muss dann schon auch Prioritäten setzen.

00:13:14: Aber man braucht ein gutes Netzwerk und man braucht auch Unterstützung.

00:13:19: Und dann ist es möglich.

00:13:20: Und das ist, glaube ich, vielleicht die Motivation.

00:13:22: Und dann natürlich auch wieder an die Frauen in einem operativen Fach kann man auch Familie und Kinder haben, definitiv.

00:13:30: Das ist, glaube ich, so etwas ganz Wichtiges.

00:13:32: Einmal das Netzwerk und meines Nichts alleine.

00:13:37: auch das in der Beziehung zu thematisieren.

00:13:39: Also meine Frau und ich nennen jetzt immer die Rotwein-Gespräche.

00:13:43: Als die Kinder klein waren, hatten wir die dann schon öfter, weil es geht ja dann darum, dass man sich abspricht, wie koordinieren wir das, wie kommen wir jetzt beide auf unsere Karriere, also karrieremäßig auf unsere Kosten, dass wir das schaffen, ohne dass die Familie darunter leidet oder die Beziehung darunter leidet.

00:14:02: Das ist ja wirklich ein Balanceakt.

00:14:05: Ja, das ist ja diese anstrengende Zeit mit Facher als Tabeditation.

00:14:11: Ja, absolut.

00:14:12: Das sind ja so zehn Jahre, bei denen man sich dann auch hinterherdenkt, wenn sie vorbei sind.

00:14:15: Boah, wie sind wir da durchgekommen?

00:14:17: Genau.

00:14:18: Wie bin ich da durchgekommen?

00:14:20: Und also ich finde das immer wieder klasse, wenn, egal wer das schafft, welches Paar da gemeinsam, welche Familie da gemeinsam durchkommt, weil das ist so was... verbindet einen sehr hinterher.

00:14:35: Das ist natürlich nicht einfach.

00:14:36: Und bei uns war dann auch immer so der Spruch.

00:14:39: Und meine Kinder haben gesagt, ja, ja, die Mama, die arbeitet ja ziemlich viel, aber die arbeitet auch gerne.

00:14:45: Und meine Kinder wussten einfach auch, dass ich, dass ich gerne das mache, was ich mache.

00:14:49: Und dann wussten sie aber auch, wenn sie mich brauchen, bin ich da.

00:14:52: Und man musste es aber dann eben auch in der Familie hinbekommen, genau.

00:14:55: Ja, mein großer Sohn hat immer gesagt, ein Unfallchirurg ist ein Mann, der nachts arbeitet.

00:15:00: So hatte der schon früh verstanden.

00:15:05: Wenn man so sieht oder wenn du jetzt so siehst, was du jeden Tag machst, würdest du dich während deiner Assistenzarztzeit anders weiterbilden, als du das gemacht hast in der Retrospektive?

00:15:19: Oder würdest du sagen, würdest du es nochmal ganz genau so machen?

00:15:25: Das ist eine gute Frage, keine leichte Frage.

00:15:29: Natürlich, wenn man in der Assistenzartzeit, man arbeitet ja erst mal auf den Facharztin, wenn man dann noch parallel die Herr Bill macht, ist man ja schon sehr ausgelastet.

00:15:38: Wenn man dann aber guckt, okay, wo will ich denn mal hin oder was will ich machen, auch wenn man Richtung vielleicht Praxis oder Selbstständigkeit denkt.

00:15:45: dann sind natürlich Aspekte wie BWL Wirtschaftlichkeit.

00:15:49: Sowas wäre hilfreich.

00:15:50: Also sowas würde ich mir im Nachgang hätte ich gedacht, oh, das hätte ich vielleicht mal belegen können.

00:15:55: oder würde ich mir auch wünschen, dass sowas im Medizinstudium angeboten wird.

00:15:59: Sowas wäre gut, wenn man jetzt ... an den orthopäden Unverkehrogen denkt, wenn man sagt, man geht in der Praxis, dann helfen Sachen wie Akkupunktur, Manualmedizin und solche Ausbildungen, das sind Zusatzbezeichnungen, die kann man auch schon während der Assistenzarztzeit machen.

00:16:17: Aber da muss man natürlich gucken, dass man sich auch nicht verzettelt, man kann nicht alles auf einmal machen.

00:16:21: Aber so was kann man auch schon vorher anfangen, wenn man daran Interesse hat, so was wäre hilfreich.

00:16:27: Wenn man jetzt weggeht vom Maximalversorger und so wie du im Maximalversorger groß geworden ist, dann hat man ja vielleicht auch so ein paar Vorurteile gegenüber niedrigeren Versorgungsstufen, dass man denkt, mein Leben mit spannenden Fällen ist jetzt vorbei.

00:16:47: Also mit dieser Angst würde ich zumindest von der Uniklinik weggehen.

00:16:51: Wie war das bei dir und wie hat sich das dann rausgestellt?

00:16:54: Ja, das ist nicht ganz einfach.

00:16:56: Das hängt dann auch von dem eigenen Ego ab, wie man das macht.

00:16:59: Es hat aber auch sehr, sehr viele Vorteile in so einem kleineren Haus zu sein.

00:17:04: Ein Riesenvorteil, den ich wirklich kennen und Schätzen gelernt habe, ist, meine Patienten sehen mich vor der OP.

00:17:11: Ich stelle die OP-Indikation.

00:17:12: Mir sagt keiner, was ich operieren muss.

00:17:14: Ich bestimme das selber.

00:17:16: Ich sehe die Patienten in der Operation und operiere sie.

00:17:19: Und nach der Operation mache ich auch die Nachbehandlung.

00:17:21: Dadurch habe ich natürlich eine ganz andere Patientenbindung.

00:17:25: Wenn die Patienten von der Uniklinik kommen, dann frage ich mal, okay, wer hat sie denn operiert?

00:17:29: Ja, das weiß ich nicht.

00:17:30: Da waren so viele Weißkittel.

00:17:32: Und das ist natürlich was anderes.

00:17:34: Und das ist natürlich ... auch das hat alles Vor- und Nachteile.

00:17:38: Aber das ist was, was ich sehr schätze.

00:17:40: Diese Patientenbindung, man lernt auch unheimlich viel, wenn man wirklich ... alles auch nachbehandelt, was man selber operiert.

00:17:47: Dann sieht man auch, wo muss ich denn vielleicht noch besser werden?

00:17:50: Oder was kann man anders machen?

00:17:51: Und das finde ich sehr, sehr gut.

00:17:53: Das hilft.

00:17:54: Aber es ist schon richtig.

00:17:56: Ich replantiere nicht mehr.

00:17:58: Ich mache jetzt nicht mehr so ganz große, schwere Verletzungen.

00:18:01: Das ist fehlt manchmal schon.

00:18:03: Aber dafür kann ich auch besser schlafen.

00:18:07: Ja, und wenn du jetzt sagst, du machst ja ganz vor allem elective Operationen.

00:18:12: Ich könnte mir vorstellen, weil kannst du mich korrigieren, es nicht so ist.

00:18:16: Das macht ja dann noch Spaß, wenn man sich auf die dann so spezialisiert, dass man weiß, das ist jetzt richtig perfekt, wenn ich das mache.

00:18:23: Ja.

00:18:23: Weil

00:18:24: ich es halt so oft mache.

00:18:25: Genau.

00:18:25: Und das ist natürlich, wie Handchirurgen oder auch wir Chirurgen sind ja sehr perfektionistisch und wollen ja, dass es auch wirklich möglichst perfekt wird.

00:18:34: Und das ist natürlich auch gerade bei der elektiven Handchirurgie, da muss man natürlich auch sehr perfektioniert arbeiten.

00:18:42: Dann hat man so seine Gebiete und so ist es momentan bei mir zum Beispiel am Daumensattelgelenk.

00:18:48: Wir machen viel Prothetik auch jetzt.

00:18:50: Das ist spannend, die Entwicklung zu sehen und dann auch zu merken, hey, das funktioniert gut.

00:18:56: Ich habe meine Handtherapeutin vor Ort, die dann auch gleich mit den Patienten richtig arbeiten können.

00:19:01: Und da hat man ein gutes Netzwerk und eine gute Funktion, weil natürlich gerade auch in der Handchirurgie, aber auch in anderen operativen Fächern, die Operation ist das eine, die müssen wir gut machen.

00:19:12: Aber gerade auch die Nachbehandlung ist umso wichtiger und die muss auch gut funktionieren und sichergestellt werden.

00:19:17: Ja, da bin ich sowieso der Meinung, bei vielen Operationen ist die Nachbehandlung fünfzig Prozent.

00:19:22: Da kann man ganz toll operieren, wenn die Nachbehandlung schlecht ist, dann ist das Ergebnis.

00:19:27: Genau,

00:19:28: absolut.

00:19:29: Absolut schlecht.

00:19:31: Nehmen wir mal an, du würdest jetzt die Isabella von vor zehn, fünfzehn Jahren treffen und die wäre an der Überlegung, gehe ich ins MVZ oder in die Niederlassung, sagen wir es vielleicht so allgemein oder nicht.

00:19:50: Was würdest du ihr für Tipps geben?

00:19:54: Okay, vor fünfzehn Jahren, da habe ich gerade meinen Facharzt gemacht, hatte einen Sohn war schon da, der andere kam dann erst noch.

00:20:03: Das war natürlich schon eine anstrengende Zeit.

00:20:06: Ich würde meinem früheren Ich ein bisschen mehr Gelassenheit wünschen und sagen, machen ein bisschen ruhiger.

00:20:14: Das ist nicht wichtig, ob du da ein Jahr früher oder später hinkommst.

00:20:18: Man muss nicht alles auf einmal machen, was wir vorhin schon hatten.

00:20:22: Man macht den Facharzt, man macht die Habilitation, man macht dann auch die Zusatzbezeichnung.

00:20:26: Das ist gut, aber man muss es nicht alles zur gleichen Zeit machen.

00:20:31: Und wie gesagt, mehr Hilfe annehmen.

00:20:33: Man muss auch nicht immer alles alleine machen.

00:20:35: Man braucht wirklich ein Netzwerk und das ist wichtig.

00:20:40: Damals war ich ja auch noch hier im Maximalversorger.

00:20:43: Das hatte ich.

00:20:44: Ich hatte gute Kollegen, die mich auch unterstützt haben.

00:20:46: So was braucht man.

00:20:47: Aber ich glaube vor allem ein bisschen Gelassenheit und ob man jetzt ein Jahr früher oder später Oberarzt wird oder habilitiert ist oder dann in der Praxis geht.

00:20:57: Wir werden alle lange arbeiten.

00:20:58: Ich glaube, das ist nicht entscheidend.

00:21:01: Man muss so ein bisschen den Druck rausnehmen.

00:21:06: Ja, das ist was, das lernt man tatsächlich mit der Zeit.

00:21:10: Und das ist ja dieser Punkt, man lebt vorwärts und verstehts Leben aber rückwärts.

00:21:15: Genau, und Altern hilft da so ein bisschen, ja?

00:21:17: Ja, ich würde auch wirklich manchmal gerne meinen fifteen oder noch besser zwanzig Jahre jungeres ich treffen, denen sagen, wird schon alles gut.

00:21:25: Genau, nicht so ungeduldig, ein bisschen mehr Ruhe reinbringen.

00:21:29: Ganz genau.

00:21:32: Wenn ich jetzt ein... Jungfacharzt wäre vielleicht gerade auch noch meine Zusatzbezeichnung, Handchirurgie oder eine besondere Fähigkeit, die mich für eine Dienstanlassung prädestinieren würde, hätte.

00:21:49: Was würdest du mir sagen, welche Kompetenzen sollte ich denn haben, wenn ich mir diesen Schritt überlege, zusätzlich zu den medizinischen?

00:21:57: Ja, da sind wir wieder bei der Wirtschaftlichkeit, BWL.

00:22:00: Wie funktioniert Abrechnung?

00:22:03: Wie verdient man?

00:22:04: Wie macht man gute Medizin und ist wirtschaftlich?

00:22:06: Das ist so das, was mich wirklich umtreibt.

00:22:10: Weil nur Geld verdienen alleine bringt es ja auch nicht, sondern man möchte ja wirklich auch gute Medizin machen, gute Versorgung der Patienten.

00:22:18: Aber es sollte eben auch wirtschaftlich sein.

00:22:24: Was ich immer empfehle, ist wirklich auch zu hospitieren.

00:22:27: Dass man mal in eine Praxis geht, dass man mal ein, zwei Wochen guckt, wie läuft es ab?

00:22:31: Was gibt's für Möglichkeiten?

00:22:33: Man kann natürlich selbstständig in eine Praxis gehen.

00:22:35: Man kann so wie ich jetzt einen MVZ leiten und angestellt sein.

00:22:39: Man kann auch, was ich mache, ist eben ein Teil MVZ und ein Teil Krankenhaus machen.

00:22:45: Das ist ja das Schöne.

00:22:46: Und das ist auch, glaube ich, ein Vorteil jetzt.

00:22:50: jetziger Generationen, die Medizin wird flexibler, man hat mehr Möglichkeiten, aber man kann sich das vorher angucken.

00:22:57: Hospitieren hilft auf jeden Fall, dass man schaut, ist das was für mich.

00:23:02: Und jeder macht es ja auch ein bisschen unterschiedlich.

00:23:04: Man muss auch gucken, was ist man für ein Typ, was braucht man, wie macht man das?

00:23:07: Und so was hilft.

00:23:10: Und wie gesagt, dann natürlich auch, man muss sich natürlich mit der Modalität, mit der Abrechnung, wenn man eine Kassenzulassung hat, mit der KV, wenn man einen Privatpatienten hat, wie macht man da die Abrechnung, solche Sachen, was braucht man für Geräte?

00:23:23: Das kann man alles schon auch so ein bisschen planen.

00:23:26: Jetzt hast du eine ganze Menge Haarskills aufgeführt, die man so braucht.

00:23:30: Was ich mir mal schwer vorstelle ist, wenn du so ein Team leidest, das ja irgendwie mehr dein Team ist, als das Team bei uns mein Team ist.

00:23:39: Also das Team hier ist eben von der Klinik angestellt und das ist da und du hast ja dieses Team selber aufgebaut, wie du sagst, du führst auch Personalgespräche dann und hast Artzubis, die du dann... Hoffentlich zu dir als voll ausgebildete Kräfte bringst.

00:23:56: Im besten Fall genau.

00:23:57: Im

00:23:57: besten Fall oder stellst du neue MFAs ein.

00:24:02: Was für Softskills braucht man denn im Umgang mit seinen medizinischen Angestellten?

00:24:09: Man braucht Empathie.

00:24:10: Man braucht immer Empathie, egal auf welcher Ebene.

00:24:15: Man muss zuhören können.

00:24:17: Das können wir Kerogen nicht immer ganz so gut.

00:24:20: Man muss natürlich auch Konfliktgespräche führen können.

00:24:25: Man muss auch da sein für seine Mitarbeiter.

00:24:28: Man muss sie wertschätzen.

00:24:29: Wertschätzung ist gut.

00:24:31: Natürlich müssen die auch adäquat verdienen.

00:24:33: Aber ich glaube, diese Wertschätzung, dass es Spaß macht.

00:24:35: Ich meine, es macht nicht jeden Tag gleich Spaß zur Arbeit.

00:24:38: Aber man muss gerne zur Arbeit kommen.

00:24:39: Und das ist mir wichtig, dass meine Mitarbeiterinnen, dass die wirklich auch gerne kommen und dass es ihnen auch gut geht in dem Umfeld.

00:24:47: Und das muss man sich zusammen schaffen.

00:24:49: Das liegt nicht auch nur allein am Chef oder an der Chefin, sondern da sind auch die Mitarbeiter gefordert, dass man sich gegenseitig ein Umfeld schafft, in dem man gerne arbeitet.

00:24:58: wo man gerne zusammen ist.

00:25:00: Perfekt ist es natürlich, wenn alle sagen, das ist unsere Praxis, unser MvZ, unsere Patienten.

00:25:07: Das ist ja immer das, was mir auch hier wichtig ist, dass die Patienten von mir als unsere Patienten gesehen werden.

00:25:14: Das macht es erst richtig Spaß.

00:25:17: Isabella, ich versuche das jetzt mal so ein bisschen zusammenzufassen, was wir hier in dem Gespräch so herausgestellt haben.

00:25:26: Ich glaube, was ganz, ganz wichtig ist, nicht nur für Karriere, sondern um überhaupt das Arbeiten in der Klinik oder wahrscheinlich auch in einem anderen Betrieb, aber da habe ich ja oder du auch nicht nie gearbeitet, außer als Aushilfe, dass man da ein Netzwerk hat mit Kollegen, die ein unterstützen, sodass man so ein richtiges Team ist, also wie so ein Fußball.

00:25:49: Team vielleicht, wo der eine mal besser ist, der andere hat einen schlechten Tag und man fängt sich aber gegenseitig auf und man nimmt sich das auch nicht übel und steht füreinander ein.

00:25:59: Wenn jemand einfach mal, wie du jetzt sagst, Kind ist krank, man muss ruhig weg oder Kind muss abgeholt werden.

00:26:06: Oder auch, was ich ja sehr hilfreich empfunden hat, das war ja bei dir wahrscheinlich auch so, wenn man habilitiert ist und man wahnsinnig viel weg, man hält viele Vorträge, man muss eine Forschung machen und ja, die klinische Arbeit, die ist ja da und das übernehmen ja dann die Kollegen für einen, wie man dann selbst für die natürlich dann auch die Arbeit übernimmt, wenn die mal dran sind.

00:26:28: Also da muss man bei jeder Karriereabsicht, die man hat, auf jeden Fall schauen, dass man da im Team bleibt.

00:26:36: Ja, Teamfähigkeit ist wichtig, das ist wichtig.

00:26:39: Man muss auch die Stärken und Schwächen akzeptieren, auch voneinander.

00:26:42: Und das ist natürlich auch, man darf nicht nur die Schwächen sehen, sondern eben die Stärken.

00:26:47: Und die macht dann auch ein Team wieder stark, wenn man sieht, was kann er, was kann sie gut und was können wir dann zusammen gut?

00:26:55: Das ist sicherlich auch wichtig.

00:26:57: Auf jeden Fall.

00:26:58: Und du hast was Tolles gesagt, das war Hilfe annehmen.

00:27:01: Also nicht dieses Ding, ich bin so stark geschafft, dass alles allein, ich brauche das alles nicht, sondern dass man immer sagt, okay, Ich brauche jetzt mal Hilfe, ich brauche jetzt mal Unterstützung.

00:27:10: Das muss ja gar nicht in so einer bittstellerischen Art und Weise sein oder verzweifelt sein.

00:27:16: Sondern es ist ja ganz normal, das ist ja so was Alltägliches, dass man einfach mal Hilfe braucht und die auch gerne annimmt.

00:27:21: Und das ist wahrscheinlich das Allerwichtigste für die Studierenden und die jungen Kollegen Ruhe bewahren.

00:27:29: Genau.

00:27:29: Ja, wir waren, wir waren beide in der Situation, in der ihr wart und wir wissen, wie sich anfühlt.

00:27:35: Aber ... Ruhe bewahren.

00:27:38: Es wird alles gut werden.

00:27:42: Genau, ich glaube, das ist ... ... genau.

00:27:45: Isabella, vielen, vielen Dank.

00:27:47: Das hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht.

00:27:49: Wir sind fast eine halbe Stunde dabei.

00:27:53: Sehr gerne.

00:27:53: Super interessant.

00:27:55: Ich freue mich, wenn du in Zukunft ... ... nochmal mein Gast sein würst.

00:27:59: Sein auch gerne zu einem fachlichen Thema.

00:28:01: Sehr gerne.

00:28:02: Und ... ... ja ... ... euch viel Spaß ... hoffe ich, dass ihr hattet beim Hören des Podcasts und meldet euch für die Handchirurgie an, für den Kurs in der Wahlpflichtwoche.

00:28:14: Es lohnt sich absolut.

00:28:15: Ja, genau.

00:28:16: Danke schön.

00:28:16: Vielen

00:28:16: Dank fürs Zuhören.

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